„Halloween“ für Jugendliche in unserer evangelischen Kirche?
- 31.10.2021 -
Einen Tag vor dem Reformationstag am 31.10. gingen wir dieses Wagnis ein und boten in der Versöhnungskirche ein „Halloween-Event“ an.
Ca. 35 Jugendliche sind unserer Einladung gefolgt. Wir haben gemeinsam Kürbissuppe (Vielen Dank an Familie Spedt!) und Würste gegessen, Kürbisse geschnitzt, Spiele wie „Werwolf“ gespielt, einen Kostümwettbewerb durchgeführt sowie eine Jugendandacht gehalten. Die anvisierte Fackel-Wanderung fiel leider wegen Regens aus.„Halloween“ ist für viele heutige Jugendliche ein wichtiges Ereignis. So gut wie keiner kann aber noch etwas mit dem „Reformationstag“ anfangen. Das finden wir suboptimal. Daher haben wir einen Tag vor dem 31.10. zu einem „Halloween-Event“ eingeladen. Denn zu so einer Party lassen sich Jugendliche gerne einladen. Dabei haben wir dann aber auch den „Reformationstag“ in Erinnerung gerufen und die Inhalte von „Halloween“ den Inhalten des „Reformationstages“ gegenübergestellt:
Nach dem Reformator Martin Luther wäre Jack O’Lantern (=Jack mit der Laterne) nicht an der „Himmelspforte“ abgewiesen worden, weil er solch ein böser Mensch gewesen ist. Demnach müsste er auch nicht auf ewig mit seiner Kürbis-Laterne durch die Dunkelheit irren. Vielmehr wäre Jack O’Lantern dann trotz aller seiner „Sünden“ „allein aus Glauben“, „allein aus Gnade“ und „allein durch das, was Christus für uns getan hat“ sehr gerne im Himmel willkommen geheißen worden.
Gott sei Dank hat Martin Luther diese Grundgedanken christlichen Glaubens vor 500 Jahren wiederentdeckt!
Hinweis: Die aktuelle Verordnungslage erlaubte es uns, dass wir bei dem Event bis 36 Personen keine Pflicht zum Tragen eine Maske und keine Abstandsregeln beachten mussten. Bei der Veranstaltung war jeweils ein 3G Nachweis notwendig.